Fit für den Job


Presseartikel zur alternativen Umsetzung der Maßnahme „Fit für den Job“


Fit für den Job“ aktuell – Es gibt ein Leben neben der Krise

Die Stölzle GmbH bietet im Auftrag des ESF, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Zusammenarbeit mit dem Jobcenters Alzey-Worms eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme “Fit für den Job“ an. Auch in Coronazeiten haben wir eine Verpflichtung gegenüber unseren Teilnehmenden, der wir mit digitalen Unterrichtmodellen nachkommen wollen. Unser aktuelles, alternatives Angebot ist im Folgenden beschrieben. Als motiviertes und flexibel arbeitendes Team bleiben sind wir stets auf der Suche nach neuen Wegen, reflektieren unsere Handlungen ständig und passen unsere Vorgehensweise an.

Aufgrund der raschen Verbreitung des sogenannten Corona-Virus (Covid-19) mussten auch wir die Schulungsräume der Maßnahme „Fit für den Job“ ab dem 16.03.20 schließen. Da eine so kurzfristige Schließung kaum planbar war, galt es daher für die Mitarbeitenden der Stölzle GmbH umzustrukturieren. Ein alternativer Plan zur Beschulung und sozialpädagogischen Betreuung der Teilnehmenden musste her.

Bis zu diesem Zeitpunkt kamen täglich 14 junge Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in die Maßnahme, um dort an einem Programm zu partizipieren, das sie fit für die Ausbildung, Arbeitsaufnahme und auch das Leben im Allgemeinen machen soll. Wie man eine erfolgsversprechende Bewerbung verfasst, seine Finanzen im Blick behalten kann oder welche Sozialkompetenzen im Arbeits- und Ausbildungskontext besonders gefragt sind, politische und europäische Themen galt es nun anderweitig zu vermitteln. Hinzu kommt eine intensive sozialpädagogische Betreuung.

Vor allem Teilnehmende mit Fluchthintergrund weisen zudem einen hohen sozialpädagogischen Betreuungsbedarf auf. Behördliche Schreiben zu verstehen oder die eigenen Vertragsangelegenheiten zu regeln, stellt für sie noch eine besondere Herausforderung dar.

Zunächst war es für uns das Wichtigste, die Teilnehmenden einzeln anzurufen, sie über das Virus, die damit einhergehenden Vorsichtsmaßnahmen und Anordnungen der Bundesregierung nochmal gesondert aufzuklären, aber auch Ängste und Unruhen zu mildern. Wir, als Mitarbeitende des Teams „Fit für den Job“, setzten unsere Arbeit schließlich aus dem Homeoffice heraus fort. Auch jetzt sind wir zu den gewohnten Arbeitszeiten telefonisch oder via Mail zu erreichen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit uns jederzeit zu kontaktieren, um Anliegen auf kurzem Weg zu klären. So werden Chatnachrichten verschickt, Audiodateien aufgenommen, Fotos versendet oder bei Bedarf kleine Videos von den Teilnehmenden aufgenommen. Die Kommunikation funktioniert hierbei ganz reibungslos.

Auch hinsichtlich der weiteren Beschulungsmöglichkeiten haben wir uns kurzerhand auf digitale Plattformen verlagert. Dankenswerterweise gibt es inzwischen eine Vielzahl an Materialien, die über das Internet zur Verfügung gestellt wurden, und sie dann entsprechend der eigenen Bedarfe nutzen kann. Ob Texte, Videos, Bildmaterial oder Audioformate – im Wechsel greifen wir nun verschiedene Inhalte auf, konzipieren passend dazu Fragestellungen für die Teilnehmenden und verschicken diese dann per Mail. Auf diese Weise erhalten die jungen Menschen jeden Morgen einen Arbeitsauftrag, den sie bis mittags schriftlich bearbeiten. Die Antworten und Fragen können sie dann entweder per Mail oder WhatsApp einsenden oder auf einem Blatt notieren und anschließend das Foto über WhatsApp einschicken.

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Alternativen Umsetzung der Maßnahme „Fit für den Job“




Unsere Ziele:

Ab 1. Januar 2020 startete eine „Fit für den Job“ Maßnahme.

Fit für den Job richtet sich an nicht erwerbstätige, arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren. Durch berufspraktische und betriebsähnliche Settings wird Teamarbeit und das Erkunden von Arbeitssituationen geübt.

In Mini-Projekten knüpfen wir an vorhandene Kompetenzen und non-formal erworbene Befähigungen an. Qualifizierungseinheiten verbessern das Ziel der Ausbildungsreife und Ausbildungsfähigkeit und stärken so die Persönlichkeit der Jugendlichen.



„Fit für den Job“ in der Presse



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Wie läuft die Anmeldung


  • Entweder du sprichst mit deinem zuständigen Berufsberater bzw. Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter

  • Oder du wendest dich direkt an uns unter der Telefonnummer: 0151 4222 3595

  • Für dich ist dabei alles kostenlos!

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Ansprechpartner

Ort

  • Stölzle GmbH
  • Hellgasse 16
  • 55232 Alzey


Volker Braun

Fit für den Job

Svenia Hachenberg

Fit für den Job

Udo Schieferstein

Fit für den Job

Patrica Müller

Fit für den Job


Das Projekt wird finanziert und betreut durch unserer Projektpartner:



Fit für den Job für Flüchtlinge

Diese Maßnahme ist beendet

Zusammenfassung zur Maßnahme
Fit für den Job für Flüchtlinge


Integration durch Ausbildung
Ab dem 01.01.2019 betreuen wir eine Gruppe von 15 jungen Menschen mit Migrationshintergrund.
Die Maßnahme stand allen geflüchteten Jugendlichen aus Landkreis Alzey-Worms und der Stadt Alzey offen, die Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz und dem SGBII oder SGB VII erhaltenen und über eine ausreichende Sprachkompetenz verfügen. Ebenso junge Volljährige, die bereits Schule und Maßnahmen durchlaufen haben und noch ohne Ausbildung, bzw. Arbeit sind.



Unsere Ziele waren:

Die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppe soll durch Entwicklung konkreter persönlicher Anschluss und Übergangsperspektiven in den regulären Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessert und hergestellt werden. Alle Inhalte berücksichtigen die Besonderheit der Zielgruppe.

Ein Förderplan legt Zielvereinbarung und Handlungsfeld fest. Praxisorientierte Aufgaben knüpfen an nonformale Kompetenzen aus dem Ursprungsland an, Verantwortung für eignes Handeln gilt es zu verbessern.

Einblicke
"Fit für den Job für Flüchtlinge"

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Das Projekt wurde finanziert und betreut durch unserer Projektpartner: