Fit für den Job




„Fit für den Job“ in der Presse


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Veranstaltungsort

  • Stölzle GmbH
  • Hellgasse 16
  • 55232 Alzey

Pressebericht Allgemeine Zeitung Alzey vom 21.10.2020 „Fit für den Job“





Presseartikel zur alternativen Umsetzung der Maßnahme „Fit für den Job“


Fit für den Job“ aktuell – Es gibt ein Leben neben der Krise

Die Stölzle GmbH bietet im Auftrag des ESF, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Zusammenarbeit mit dem Jobcenters Alzey-Worms eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme “Fit für den Job“ an. Auch in Coronazeiten haben wir eine Verpflichtung gegenüber unseren Teilnehmenden, der wir mit digitalen Unterrichtmodellen nachkommen wollen. Unser aktuelles, alternatives Angebot ist im Folgenden beschrieben. Als motiviertes und flexibel arbeitendes Team bleiben sind wir stets auf der Suche nach neuen Wegen, reflektieren unsere Handlungen ständig und passen unsere Vorgehensweise an.

Aufgrund der raschen Verbreitung des sogenannten Corona-Virus (Covid-19) mussten auch wir die Schulungsräume der Maßnahme „Fit für den Job“ ab dem 16.03.20 schließen. Da eine so kurzfristige Schließung kaum planbar war, galt es daher für die Mitarbeitenden der Stölzle GmbH umzustrukturieren. Ein alternativer Plan zur Beschulung und sozialpädagogischen Betreuung der Teilnehmenden musste her.

Bis zu diesem Zeitpunkt kamen täglich 14 junge Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in die Maßnahme, um dort an einem Programm zu partizipieren, das sie fit für die Ausbildung, Arbeitsaufnahme und auch das Leben im Allgemeinen machen soll. Wie man eine erfolgsversprechende Bewerbung verfasst, seine Finanzen im Blick behalten kann oder welche Sozialkompetenzen im Arbeits- und Ausbildungskontext besonders gefragt sind, politische und europäische Themen galt es nun anderweitig zu vermitteln. Hinzu kommt eine intensive sozialpädagogische Betreuung.

Vor allem Teilnehmende mit Fluchthintergrund weisen zudem einen hohen sozialpädagogischen Betreuungsbedarf auf. Behördliche Schreiben zu verstehen oder die eigenen Vertragsangelegenheiten zu regeln, stellt für sie noch eine besondere Herausforderung dar.

Zunächst war es für uns das Wichtigste, die Teilnehmenden einzeln anzurufen, sie über das Virus, die damit einhergehenden Vorsichtsmaßnahmen und Anordnungen der Bundesregierung nochmal gesondert aufzuklären, aber auch Ängste und Unruhen zu mildern. Wir, als Mitarbeitende des Teams „Fit für den Job“, setzten unsere Arbeit schließlich aus dem Homeoffice heraus fort. Auch jetzt sind wir zu den gewohnten Arbeitszeiten telefonisch oder via Mail zu erreichen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit uns jederzeit zu kontaktieren, um Anliegen auf kurzem Weg zu klären. So werden Chatnachrichten verschickt, Audiodateien aufgenommen, Fotos versendet oder bei Bedarf kleine Videos von den Teilnehmenden aufgenommen. Die Kommunikation funktioniert hierbei ganz reibungslos.

Auch hinsichtlich der weiteren Beschulungsmöglichkeiten haben wir uns kurzerhand auf digitale Plattformen verlagert. Dankenswerterweise gibt es inzwischen eine Vielzahl an Materialien, die über das Internet zur Verfügung gestellt wurden, und sie dann entsprechend der eigenen Bedarfe nutzen kann. Ob Texte, Videos, Bildmaterial oder Audioformate – im Wechsel greifen wir nun verschiedene Inhalte auf, konzipieren passend dazu Fragestellungen für die Teilnehmenden und verschicken diese dann per Mail. Auf diese Weise erhalten die jungen Menschen jeden Morgen einen Arbeitsauftrag, den sie bis mittags schriftlich bearbeiten. Die Antworten und Fragen können sie dann entweder per Mail oder WhatsApp einsenden oder auf einem Blatt notieren und anschließend das Foto über WhatsApp einschicken.

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Alternativen Umsetzung der Maßnahme „Fit für den Job“






Volker Braun

Jobcoach

Sarah Wagner-Daum

Jobcoachin

Udo Schieferstein

Jobcoach

Angelina Casper

Jobcoachin


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